Die frühkindliche Entwicklung
Die Frühkindliche Entwicklung oder genauer der neuromotorische Aufrichtungsprozess umfasst den Zeitraum des ersten Lebensjahrs des Menschen vom Augenblick der Geburt bis hin zum Beginn des Laufens. Er ist genetisch gesteuert, d.h. alle Kinder durchlaufen zu ähnlichen Zeiten ähnliche Entwicklungsschritte.

Motorische Entwicklung
Im Verlauf des ersten Lebensjahrs übt das Kind Bewegungsabläufe, erwirbt Haltungen und Stützmotoriken, die es ihm nach und nach erlauben, sich gegen die Schwerkraft aufzurichten.

Wahrnehmungsentwicklung
Jede Bewegung die das neugeborene Kind  zufällig macht, sendet Nervenimpulse an das Gehirn, so dass das Kind allmählich lernt, seine Bewegungen, seinen Körper immer besser und genauer wahrzunehmen. Aus anfänglichen ungesteuerten ganzkörperlichen Bewegungen  des Neugeborenen sind nach einem Jahr sehr gezielte Bewegungs- und Haltemuster wie Sitzen und Greifen geworden. Die Entwicklung aller Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten, Gleichgewicht, Körper in der Tiefe wahrnehmen) ist von einem geglückten neuromotorischen Aufrichtungsprozess abhängig.

Gefühlsentwicklung.
Im Rahmen des neuromotorischen Aufrichtungsprozesses erwirbt das Kind Bewegungskompetenz, die ihm eine starke körperbasierte gefühlmäßige Sicherheit und Ausgeglichenheit  verleiht. Die emotionale Entwicklung hat  aber auch viele Facetten außerhalb der hier genannten Entwicklungsbereiche.
Ihm Rahmen der frühkindlichen Entwicklung erreicht das Kind sogenannte“ Meilensteine“ der Entwicklung, die dem Fachmann zeigen, dass das Kind sich normal entwickelt.

 

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Abweichungen von der frühkindlichen physiologischen Entwicklung
Durch Ursachen während der Schwangerschaft, der Geburt  und im ersten Lebensjahr kann es zu Abweichungen in der frühkindlichen Entwicklung von Kindern kommen. Auch diese lassen sich bei Babys gut beobachten.


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